Ein Tag mit gekonet – und ein Blackout
Was passiert, wenn erst die Leitung, dann das Mobilfunknetz und schließlich der Strom ausfällt? Ein Ablauf in vier Schritten.
Alles läuft normal
Die Amtsleitung schreibt im Gemeinderaum, pflegt den Einsatzplan in der Dateiablage und zeichnet die Baustelle in die Lagekarte. Nachts sichert der Koffer alles auf die Zentrale.
Der Koffer wechselt selbst
Die Internetleitung des Gemeindeamts fällt aus. Der Router im Koffer schaltet auf die Ersatzleitung über Mobilfunk. Niemand muss etwas tun – die Verbindung zu anderen Gemeinden bleibt.
Insel im Gemeindeamt
Ohne Netz nach außen arbeitet der Krisenstab im Koffer-WLAN weiter: gleiche App, gleiche Anmeldung, gleiche Dokumente. Mit Satellitenverbindung bleibt auch der Kontakt zu Bezirk und Land.
Funk und Akku
Der Koffer läuft auf Akku. Nachrichten im Funk-Raum erreichen Feuerwehr und Bauhof per LoRa, deren Antworten erscheinen im Chat, ihre Fahrzeuge auf der Lagekarte. Bürgerinnen und Bürger erreicht die Notfallinfo.
Danach
Kommt die Verbindung zurück, gleicht der Koffer Nachrichten mit Zentrale und Nachbargemeinden von selbst ab. Was der Krisenstab dokumentiert hat, liegt in der Dateiablage und wird in der nächsten Nacht gesichert.
- Kein Umstieg auf andere Werkzeuge im Ernstfall
- Keine Daten in fremden Clouds
- Regelmäßige Übungen mit der gemdat

Ehrlich zum Stand
gekonet ist im Pilotbetrieb. Leitungsausfall mit automatischer Ersatzleitung, Inselbetrieb und Funkbrücke wurden bei einer öffentlichen Vorführung im Oktober 2026 gezeigt. Eine mehrstündige Übung ohne Netzstrom und die Messung der Akkulaufzeit stehen noch aus.
Interesse an gekonet für Ihre Gemeinde?
gekonet ist im Pilotbetrieb in Korneuburg. Wir zeigen Ihnen gerne, wie der Koffer Ihre Gemeinde im Alltag und im Krisenfall unterstützt.